Rezension: Danmachi: Sword Oratoria – Vol. 3 (Blu-ray)

Eine geheimnisvolle Quest bringt Aiz und andere Abenteuer in Danmachi: Sword Oratoria Volume 3 in Gefahr.

Von einem mysteriösen Fremden erhält Aiz eine wichtige Quest: Sie soll herausfinden, weshalb sich in den Tiefen des Dungeons außergewöhnlich große Horen von Monstern versammeln. Unterstützung erhält die Prinzessin der Klingen dabei von einigen Abenteurern der Hermes Familia, die allerdings selbst ein eher undurchsichtiges Verhalten an den Tag legen. Als Loki vom Auftrag, den Aiz angenommen hat, erfährt, schickt sie sofort Bete und Lefiya los, um Aiz zu helfen und zurückzuholen. Begleitet werden die beiden von Filvis Challia von der Dionysus Familia. Doch auch sie umgibt ein finsteres Gerücht und wird Banshee, die Todesfee genannt. Zudem rückt die große Expedition der Loki Familia näher und Aiz versucht, noch immer mit Bell zu reden. Die Nähe zu dem Abenteurer der Hestia Familia gefällt Lefiya gar nicht.

Abwechslungsreiches Abenteuer

Bereits zum Ende von Danmachi: Sword Oratoria Volume 2 wurde die geheimnisvolle Quest für Aiz angedeutet. Daran knüpft die siebte Episode zum Auftakt der zweiten Serienhälfte an und führt die Prinzessin der Klingen tiefer in den Dungeon. Danmachi: Sword Oratoria Volume 3 findet dabei genau die richtige Mischung aus Handlung, Figureneinsatz und Action und versteht, es damit hervorragend zu unterhalten. Gerade die ersten beiden Episoden versprechen hohen Spannung, einige neue Erkenntnisse und hervorragend inszenierte Kämpfe, bei denen ansehnliche Magieeffekte zum Einsatz kommen. Zudem setzt die Fantasy-Serie nicht rein auf Aiz, sondern lässt, neben der zweiten Protagonistin Lefiya, auch einige andere Charaktere zum Zuge kommen. Hier zeigt sich, wie vielfältig das Figurenfeld von Danmachi ist. Egal ob nun die Mitglieder der Hermes Familia, Bete oder Filvis, alle etwas genauer vorgestellten Charaktere wissen zu überzeugen.

Die spannende Geschichte von Danmachi: Sword Oratoria wird im dritten Volume spannend weitererzählt und erhält einige interessante neue Faktoren. So wird etwa Aiz Vergangenheit näher beleuchtet oder mehr über die Akteure im Hintergrund der unheimlichen Bedrohung verraten, ohne dass alle Geheimnisse bereits gelüftet wurden. Besonders interessant ist diesbezüglich Filvis und ihre Hintergrundgeschichte, die eng mit einem schrecklichen Ereignis im Dungeon und einer einstigen Gefahr für alle Abenteurer verknüpft ist. Damit rückt die Elfin der Dionysus Familia zeitweise stark in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und verleiht auf diese Weise auch Lefiya einen weiteren Handlungsstrang. Dadurch wird die Elfenmagierin, die neben Aiz als Hauptfigur fungiert, wieder in ein besseres Licht gerückt und muss nicht als reine Verehrerin der Prinzessin der Klingen herhalten. Gänzlich ignoriert wird dieser Aspekt ihres Charakters jedoch nicht, was auch gut ist.

Für Abwechslung sorgt die neunte Episode, die den Abschluss des dritten Volumes darstellt. Statt großer Gefahren und viel Action, wird die Serie wieder etwas ruhiger, konzentriert sich auf die Vorbereitung der großen Expedition und damit des Finales in den letzten drei Episoden. Gleichzeitig wird hier noch stärker als in den anderen beiden Folgen die Verknüpfung zur Hauptserie Danmachi deutlich. Aiz und Bell treffen aufeinander und so manche bekannte Szene wird aus dem Blickwinkel von Lefiya dargestellt. Das bringt eine gehörige Portion Humor mit ein, verleitet zum Schmunzeln und Lachen und unterstützt gleichzeitig die Entwicklung der Elfin, was ebenfalls für das Finale noch wichtig sein könnte. Abgerundet wird das alles von einem durchaus spannenden Cliffhanger, der Lust auf Danmachi: Sword Oratoria Volume 4 macht.

Fazit

Danmachi: Sword Oratoria Volume 3 ist spannend, actionreich, storylastig, charakterbezogen und witzig. Damit präsentieren die Episoden sieben bis neun eine ausgezeichnete Mischung der Stärken der Fantasy-Serie und haben mich hervorragend unterhalten. Besonders die gute Nutzung zahlreicher Figuren hat mir gefallen, da sich hier eine der großen Stärken des Franchises zeigt. Egal ob nun Hauptfigur, Nebencharakter oder kurz auftauchender Akteure, alle etwas ausführlicher ausgearbeiteten Figuren sind individuell und können auf verschiedene Weisen Sympathie, Misstrauen oder eine Mischung aus beidem wecken. Persönlich habe ich außerdem großen Gefallen an Filvis gefunden, die nicht nur ein interessanter Charakter ist, sondern gerade im Einklang mit Lefiya ein schönes Duo ergibt. Positiv ist außerdem wie gut Danmachi: Sword Oratoria in Einklang mit der parallel ablaufenden Geschichte von Danmachi steht. Gerade in Episode neun zeigen sich einige bekannte Momente aus neuem Blickwinkel. Das hat den Spaß, den ich mit Danmachi: Sword Oratoria Volume 3 hatte, zusätzlich unterstrichen. Gespannt bin ich nun darauf, wie die Serie endet und freue mich auf das Finale im vierten Volume.

Kurzfazit: Der gelungene Mix aus Fantasy, Action und Humor wird hervorragend von der spannenden Geschichte und guten Figurennutzung sowie den sympathischen Charakteren unterstützt und garantiert spaßige Unterhaltung.

Vielen Dank an Anime House für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Danmachi: Sword Oratoria – Vol. 3!

Details
Titel: Danmachi: Sword Oratoria – Vol. 3
Originaltitel: Dungeon ni Deai o Motomeru no wa Machigatte Iru Darō ka Gaiden: Sword Oratoria
Genre: Fantasy
Regie: Youhei Suzuki
Studio: J.C. Staff
Produktionsjahr: 2017
Laufzeit: ca. 75 Minuten
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Extras (Limitierte Erstauflage): Untersetzer, Magnetbutton, Lesezeichen
Extras: Booklet, Postkarten, Trailer, Karaoke-Musikvideos, Clean Opening
Herkunftsland: Japan
Altersfreigabe: ab 12
Erscheinungstermin: 08. Februar 2019
Herstellerseite: Anime House
Herstellerpartnershop: Danmachi: Sword Oratoria – Vol. 3 bei Anime Sugoi

© Fujino Omori-SB Creative Corp./ Sword Oratoria Project / Anime House

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