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Jun 27 2016

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Rezension: Rising X Rydeen – Band 6 (Manga)

rising-x-rydeen-band-6-coverRising X Rydeen Band 6 stellt das Finale der Reihe dar und konfrontiert das Stranger-Team erneut mit der Outlaw-Organisation Re-Birthday.

Takara Shimonone ist es gelungen Yowabi nach dem unerwarteten und unkontrollierten Ausbruch ihrer Ability wieder zu beruhigen. Zugleich konnten Toya Ouma und Ruri festgenommen werden. Der scheinbare Frieden täuscht allerdings. Die Outlaw-Organisation Re-Birthday tritt wieder auf den Plan. Zugleich enthüllt Aria sich als Anführerin und Gründerin der kriminellen Vereinigung und gibt ihren Plan zur Unterwerfung aller Nicht-Stranger bekannt. Gemeinsam machen sich Takara, Mikan, Yowabi und Sanagi auf ihre Mentorin und Team-Leiterin zu finden und zu erfahren was wirklich los ist. Allerdings bleiben ihnen nur 24 Stunden, um zu beweisen, dass Aria kein Outlaw ist und somit ihre Hinrichtung zu verhindern.

Showdown

Das Finale von Rising X Rydeen steht an. Bereits früh in der Reihe wurde angedeutet, dass Aria abseits ihrer Anweisungen der Regierung eigene Pläne verfolgt. Am Ende des fünften Bandes wurde schließlich enthüllt, wer sie wirklich ist: die mysteriöse und unbekannte Anführerin von Re-Birthday. Damit rückt ihr gesamtes Agieren und auch das Eingreifen von Toya Ouma in ein neues Licht. Besonders interessant sind die Reaktionen von Takara, Mikan, Yowabi und Sanagi auf die Botschaft von Re-Birthday und Arias Verkündung ihrer Pläne. Es ist verständlich, dass die vier Teenager – allen voran Mikan – nicht glauben wollen, dass Aria wirklich ein Outlaw und damit ein Feind ist. Hierfür wird auch mehrmals die Vergangenheit von Mikan und Aria eingebaut, da sie eng mit den Ereignissen des Finales und der eigentlichen Geschichte zusammenhängen.

Rising X Rydeen entfernt sich im sechsten Band niemals von dem üblichen Mix aus Action, Comedy und Erotik, erhält aber interessante Storyentwicklungen, die zu einem durchaus gelungenen Ende, das weit weniger actionreich daherkommt als erwartet, führen. Dabei dürfen fast alle Charaktere noch einmal ihre Stärken ausspielen, auch wenn sich die Geschichte zeitweise stark auf Takara, Mikan und Aria konzentriert. Besonders Sanagi rückt stark in den Hintergrund und spielt in den Kämpfen leider keine große Rolle. Das stört aber nicht, da jeder Protagonist zumindest ein wenig Relevanz für die Handlung hat. Überraschenderweise gilt das auch für Eriko Takahasi, eine unscheinbare Klassenkameradin von Takara und Mikan, die in Band sechs erstmals vorgestellt wird, obwohl sie schon in vorherige Ereignisse verwickelt war. Dabei hat sie nur eine Aufgabe zu erfüllen, nimmt zugleich aber großen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte. Dieser Kniff wirkt ein wenig aufgesetzt, sorgt aber immerhin für amüsante Momente.

Wenig Ruhe

Viel Zeit lässt sich der Abschlussband der Reihe nicht. Arias Ansprache mit der Verkündung ihres Plans erfolgt bereits im ersten Kapitel und auch anschließend geht die Geschichte zügig voran, ohne gehetzt zu wirken. Viel mehr ist das Tempo genau richtig gewählt, um keine unnötigen Längen aufkommen zu lassen. Allerdings fallen einige Konfrontationen dadurch etwas zu kurz aus. Zwar wird dies zum Teil auch mit dem plötzlichen – und nur halbwegs zufriedenstellend begründeten – Eingreifen von Toya Ouma erklärt, dennoch hätten ein paar Seiten mehr der Action nicht geschadet. Gut inszeniert sind die Kämpfe trotzdem und der Einsatz der Abilitys kann sich erneut sehen lassen.

Einige nebensächliche Thematiken, die nur teilweise eine wirkliche Rolle in der Handlung einnehmen, werden leider nicht vollständig beantwortet. So bleibt beispielsweise das Schicksal einiger Figuren unklar. Das ist bedauerlich, da das eigentlich gelungene Ende dadurch etwas weniger zufriedenstellend ist. Ein oder zwei zusätzliche Kapitel hätten hier Abhilfe schaffen können. Wirklich negativ ist das aber auch nicht, da die Geschichte um Takara, Mikan, Yowabi und Sanagi insgesamt einen runden und passenden Abschluss erhält.

Fazit

Rising X Rydeen bleibt dem gelungenen Mix aus Action, Comedy und Erotik auch beim abschließenden Band treu. Das Finale kann durch ordentliche, wenn auch gelegentlich etwas zu kurz geratene Kämpfe sowie die schöne Einbindung aller relevanten Figuren weitgehend überzeugen. Selbst einige Widersacher und Nebenfiguren erhalten kurze Auftritte, während noch offene Fragen beantwortet werden. Die kleineren Nebenhandlungselemente, die nur angeschnitten werden, beeinträchtigen den runden Abschluss der Reihe kaum. Damit hält Rising X Rydeen die gewohnte Qualität und bietet erneut seichte Unterhaltung für Fans von Action-Mangas mit einem Schuss Erotik und Comedy.

Kurzfazit: Gelungenes Finale, das die Stärken der Reihe noch einmal nutzt, aber bei den Kämpfen nicht immer ganz überzeugen kann.

Vielen Dank an Panini Manga für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Rising X Rydeen – Band 6!

Lesetipp: Rezension von Rising X Rydeen – Band 5
Lesetipp: Rezension von Rising X Rydeen – Band 4
Lesetipp: Rezension von Rising X Rydeen – Band 3
Lesetipp: Rezension von Rising X Rydeen – Band 2
Lesetipp: Rezension von Rising X Rydeen – Band 1

Details
Titel: Rising X Rydeen – Band 6
Genre: Sexy Action
Verlag: Panini Manga
Autor: Youichi Hatsumi
Zeichnungen: Renji Fukuhara
Charakterdesign: Pulp Piroshi
Seiten: 176
Preis: 7,99 €
ISBN: 978-3-95798-659-7
Verlagsseite: Rising X Rydeen – Band 6 bei Panini Manga
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2016

Bilder Copyright Panini Manga

 

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