Rezension: Shin chan: Die Serie – Vol. 10 (DVD)

Shin-chan treibt sein Umfeld in Shin Chan: Die Serie Volume 10 mit seinen chaotischen Eskapaden wieder zur Verzweiflung.
Für eine Geschäftsreise muss Harry den Frühzug erwischen. Deshalb will er früh schlafen gehen, aber sein eigenwilliger Sohn denkt nicht daran, ihm die nötige Ruhe zu lassen. Als ein Wolkenbruch Shin-chan überraschend erwischt, sucht er Schutz unter dem Rock einer Passantin, mit der er sich kurz darauf unterstellt. Natürlich nutzt der frühreife Fünfjährige die Gelegenheit, um mit ihr zu flirten und ihr den letzten Nerv zu rauben. Auch Harry und Mitsy erleben wieder, wie anstrengend ihr Sohn sein kann. Zusammen besucht die Familie das Aquarium und Shin-chan sticht in der Masse schnell heraus. Doch auch an einem besonders heißen Tag, wenn er mit seinem Hund Lucky spazieren gehen soll oder beim Besuch des öffentlichen Schwimmbads, zeigt sich Shin-chan wieder von seiner besten Seite. Genauso haben wieder seine Freunde und Lehrerinnen unter ihm zu leiden. Ob Shin-chan einen handfesten Streit mit Cosmo hat oder Fräulein Uma in den Ferien begegnet, Chaos ist garantiert. Das gilt auch beim Besuch von Mitsys befreundeter Mangaka, die die beiden kurz darauf zu einer Manga-Preisverleihung einlädt. Für Shin-chan eine perfekte Gelegenheit, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Chaotische Verzweiflung
In einundzwanzig Sieben-Minuten-Episoden erzählt Shin chan: Die Serie Volume 10 wieder aus dem aberwitzigen und chaotischen Alltag von Shin-chan. Mit seinen Eskapaden sorgt der Fünfjährige für reichlich Ärger und Humor. Dabei beginnt das zehnte Volume mit Harry, der nach Hause kommt und Mitsy darüber informiert, dass er am nächsten Tag direkt mit dem ersten Zug auf Geschäftsreise muss. Das bedeutet früh aufstehen und entsprechend will Harry bald schlafen. Glücklicherweise ist Shin-chan bereits eingeschlafen, perfekt für einen ruhigen Abend, wäre da nur nicht die Lieblingssendung des eigenwilligen Fünfjährigen. Kaum beginnt diese im Fernsehen, ist er auch schon wach und schenkt anschließend seinem Vater die volle Aufmerksamkeit. Bereits hier zeigt sich, wie herrlich Shin chan: Die Serie Volume 10 wieder sein kann. Gut platzierte Pointen, abgedrehte Situationen, ein chaotischer Protagonist und nicht weniger exzentrische weitere Figuren garantieren reichlich Lacher.
Das gilt auch in den weiteren zwanzig Sieben-Minuten-Episoden, die sich mit den unterschiedlichsten Alltagsgeschichten aus dem Leben der Familie Nohara befasst. Ob Shin-chan nun seinen Eltern auf die Nerven geht, für Chaos in der Vorschule sorgt oder fremde Frauen anbaggert, der Fünfjährige zeigt sich wieder von seiner besten Seite. So trifft er am letzten Ferientag zufällig Fräulein Uma, die wenig erfreut über seine Anwesenheit ist, sich aber mit ihm herumschlagen muss. Auch beim Umzug seiner Tante Kai, hilft Shin-chan auf seine ganz eigene Art fleißig mit. Ähnliches gilt als Mitsy ihrer Mangaka-Freundin als Assistentin aushilft. Doch sind Shin-chans zeichnerische Einflüsse wirklich so nützlich? Amüsant ist, dass bei der anstehenden Manga-Preisverleihung ein wenig Meta-Humor eingeflochten wird.
Damit nicht genug, zeigt sich auch wieder, dass Shin-chan nicht alleine für Ärger sorgen kann. Auch seine Eltern dürfen sich von ihrer besten Seite zeigen. Ob nun im Umgang mit ihrem viel zu lebhaften Sohn oder mit ihren Eigenheiten. Egal ob ein Besuch im Schwimmbad oder eine Wette innerhalb der Familie, die exzentrischen Noharas beweisen wieder einmal ein Händchen für reichlich Chaos. Dass Daisy erneut fehlt, ist zwar ein wenig bedauerlich, fällt aber nicht wirklich auf. Shin-chan weiß schon alleine, für genug Ärger zu sorgen und erhält im Zweifelsfall von seinem Umfeld Unterstützung. So werden selbst das Vorschul-Sportfest oder der Streit um Paprika zu einer aberwitzigen Alltagsgeschichte. Natürlich dürfen Auftritte von Shin-chans Freunden Nini, Cosmo, Max und Bo genauso wenig fehlen wie von Fräulein Dori. Der manchmal nicht mehr ganz zeitgemäße Humor ändert zudem nichts daran, dass Shin chan: Die Serie Volume 10 wieder beste Comedy-Anime-Unterhaltung bietet.
Fazit
Die einundzwanzig Sieben-Minuten-Episoden von Shin chan: Die Serie Volume 10 haben mich wieder genauso gut unterhalten wie die Vorgänger. Es ist einfach herrlich, Shin-chan, seine Eltern und sein sonstiges Umfeld in ihrem chaotischen Alltag zu begleiten. Dabei sorgt der lebhafte und frühreife Fünfjährige wenig überraschend wieder für allerlei Ärger und treibt mit seinen Eskapaden seine Eltern oft in den Wahnsinn. Natürlich glänzen auch die anderen Charaktere mit ihren Eigenheiten, so dass stets aberwitzige Comedy-Anime-Unterhaltung geboten wird. Zwar kann heutzutage nicht mehr jeder Witz zünden, spaßig bleibt Shin chan: Die Serie Volume 10 trotzdem und beweist damit, wie zeitlos der Anime-Klassiker ist.
Kurzfazit: Durchgeknallte und witzige Comedy-Anime-Serie, die mit exzentrischen Charakteren und chaotischen Alltagsgeschichten herrliche Genre-Unterhaltung mit Lachgarantie bietet.
Vielen Dank an polyband anime für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Shin chan: Die Serie – Vol. 10!
Details
Titel: Shin chan: Die Serie – Vol. 10
Originaltitel: Crayon Shin-chan
Genre: Komödie
Regie: Keiichi Hara, Mitsuru Hongo, Yuji Muto
Studio: Shin-ei Animation Co., Ltd.
Produktionsjahr: 1992
Laufzeit: ca. 147 Minuten
Sprachen: Deutsch
Herkunftsland: Japan
Altersfreigabe: ab 12
Erscheinungstermin: 13. März 2026
Herstellerseite: Shin chan: Die Serie – Vol. 10 bei polyband anime
© Usui Yoshito/Futabasha / Shin-Ei Animation / TV Asahi / ADK
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