Rezension: Food for the Soul

Studentin Mako liebt Essen über alles und schließt sich in Food for the Soul der neu gegründeten Esskultur-AG an.

Für ihr gerade begonnenes Studium ist Mako Kawai umgezogen. Erstmals lebt die schüchterne Studentin alleine und Freunde hat sie auch noch keine gefunden. Dafür verliert sie sich gerne in ihrer Leidenschaft für Essen. Besonders die Koch- und Rezept-Videos des Maskottchens Mokotarou liebt Mako. Allerdings wagt sie es nicht alleine in einem Restaurant essen zu gehen. Als sie zufällig auf dem Campus Shinon Ogawa, ihre Kindheitsfreundin aus Grundschulzeiten, wieder trifft, erfährt sie von der Esskultur-AG. Diese wollte Shinon gemeinsam mit Kurea Furutachi und Tsutsuji Higa gründen. Nach anfänglichem Zögern schließt sich Mako ihnen an und erlebt erst einmal eine Überraschung: Wirkliche Aktivitäten sind nicht geplant. Allerdings bleibt ihnen schon bald nichts anderes übrig und die vier Studentinnen, denen sich mit Nana Hoshi noch jemand anschließt, erleben fröhliche AG-Zeiten rund um Essen, Reisen und den Uni-Alltag.

Fröhliches Kochen und Speisen

Die Original-Anime-Serie Food for the Soul ist unter der Regie von Shin’ya Kawatsura und Tohru Harumi beim Studio P.A. Works entstanden. Ausgestrahlt in der Frühjahrs-Season 2025, weckt die lockere Slice-of-Life-Serie mit ihrer Gute-Laune-Atmosphäre schnell Erinnerungen an Serien wie Laid-Back Camp oder Non Non Biyori. Die leichtgängige Geschichte erzählt von Studentin Mako Kawai, die alleine umgezogen ist, um die Universität zu besuchen. Zu Beginn wird Mako als schüchtern und introvertriert vorgestellt. Sie ist sogar so zurückhaltend, dass sie sich trotz ihrer Liebe für Essen nicht alleine in ein Restaurant wagt. Parallel dazu werden die Freundinnen Shinon Ogawa, Kurea Furutachi und Tsutsuji Higa vorgestellt. Zu Dritt wollen sie eine Esskultur-AG gründen, dafür sind sie aber eine Person zu wenig. Angesichts der Vorbereitungen ist es wenig überraschend, dass Mako eben jenes vierte Mitglied wird. Dabei hilft die Verbindung zwischen ihr und Shinon, die sich aus Kindheitstagen kennen.

Fröhlich und überaus locker folgt Food for the Soul, anschließend Mako, Shinon, Kurea und Tsutsuji in ihrem Alltag. Dabei entwickelt sich die Esskultur-AG von einer Dummy-AG ohne Ziele zu einem Klub mit reichlich Aktivitäten. Wie bereits zu vermuten ist, steht Essen dabei sehr stark im Fokus der Serie. Seien es die Koch- und Rezept-Videos von Makos Lieblingscharakter Mokotarou, die Speisen im Restaurant von Kureas Familie oder all die Gerichte, die Mako und die anderen Kochen, beim Ansehen von Food for the Soul fällt es schwer keinen Hunger zu bekommen. Allerdings brilliert die Slice-of-Life-Serie nicht nur damit, sondern setzt auch auf schöne und fröhliche Alltagsgeschichten. Gemeinsam erleben die Mitglieder der Esskultur-AG, denen sich relativ bald mit Nana Hoshi noch jemand anschließt, abwechslungsreiche Tage. Ob sie nun gemeinsam kochen, verreisen oder einfach nur einkaufen gehen, stets ist gute Laune garantiert.

Entspannter Uni-AG-Alltag

Dazu trägt auch der leichtgängige Humor der Slice-of-Life-Serie bei. Immer wieder versteht es Food for the Soul mit gut platzierten Witzen zum Schmunzeln, Grinsen oder sogar Lachen zu verleiten. Die liebenswerten Charaktere mit ihren eigenwilligen Persönlichkeiten haben daran großen Anteil. Sei es Shinons aufgedrehte Offenheit, Tsutsujis Schaf-Faible, Nanas extreme Schüchternheit, Kureas bestimmte Art oder Makos Leidenschaft für Essen, jede Protagonistinnen trägt ihren Teil zum Unterhaltungswert der Serie bei. Gleichzeitig wachsen die fünf Studentinnen immer mehr ans Herz und es ist wirklich spaßig sie in ihrem Alltag zu begleiten. Verschiedene Ausflüge und Veranstaltungen sorgen in Einklang mit dem ganz normalen Leben dafür, dass immer ausreichend Abwechslung garantiert ist. Dadurch wird Food for the Soul bis zum Ende niemals langweilig.

Die schönen Animationen und Zeichnungen tragen ihren Teil zur Wirkung der Slice-of-Life-Serie bei. Individuelle Charakterdesigns gehen dabei Hand in Hand mit detaillierten Umgebungen, die stets die Stimmung gut einfangen. Gleichzeitig glänzt Food for the Soul mit einer entspannten Gute-Laune-Atmosphäre, die viel zum Unterhaltungswert beiträgt. Es ist überaus angenehm, die verschiedenen Alltagssituationen der Protagonistinnen mitzuerleben und einfach in der Wohlfühl-Stimmung zu versinken. Die perfekte Serie zum Abschalten und einfach nur genießen. Zumindest wenn euch Untertitel nicht stören. Denn eine deutsche Vertonung gibt es bisher nicht. Stattdessen kann Food for the Soul auf Crunchyroll im großartigen japanischen Original mit sehr guten deutschen Untertiteln gestreamt werden.

Fazit

In der Frühjahs-Season 2025 war Food for the Soul ein Pflichttitel für mich. Die Original-Anime-Serie vom Studio P.A. Works hat mich schon mit der ersten Episode in die angenehme und entspannte Gute-Laune- und Wohlfühl-Atmosphäre gezogen. Es ist ein großer Spaß, Mako, Shinon, Kurea, Tsutsuji und Nana in ihrem witzigen und abwechslungsreichen Alltag zu begleiten. Dabei sorgen die zahlreichen zubereiteten Speisen dafür, dass ich immer wieder Hunger bekomme. Daran zeigt sich, wie schön gezeichnet und aufwendig animiert die Slice-of-Life-Serie ist. Gerade Fans von Genrevertretern wie Laid-Back Camp und Non Non Biyori, aber auch von Serien wie Sweetness & Lightning, K-On! oder Ms. Koizumi Loves Ramen Noddles, werden viel Spaß mit Food for the Soul haben.

Kurzfazit: Entspannte Wohlfühl-Slice-of-Life-Anime-Serie, die mit charmanter Geschichte, angenehmer Atmosphäre und liebenswerten Charakteren spaßige Gute-Laune-Unterhaltung garantiert.

Details
Titel: Food for the Soul
Originaltitel: Hibi wa Sugiredo Meshi Umashi
Genre: Slice of Life
Regie: Shin’ya Kawatsura, Tohru Harumi
Studio: P.A. Works Co., Ltd.
Produktionsjahr: 2025
Laufzeit: ca. 288 Minuten
Sprachen: Japanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.
Herkunftsland: Japan
Altersfreigabe: ab 12
Erscheinungstermin: 13. April 2025 bis 29. Juni 2025
Streaming: Food for the Soul bei Crunchyroll

©Food for the Soul Committee
© Crunchyroll LLC.