Rezension: TonaNeko: Meine katzenhafte Mitschülerin – Band 1 (Manga)

Der schüchterne Oberschüler Minato Seno will sich in TonaNeko: Meine katzenhafte Mitschülerin Band 1 mit seiner Klassenkameradin Nekozane anfreunden.

Minato Seno ist ein schüchterner, unscheinbarer Jugendlicher, der erst seit kurzem die Oberschule besucht. Aufgrund seiner zurückhaltenden und unsicheren Persönlichkeit hat er bisher keinen Anschluss in der Klasse gefunden. Nur Takada, ein Freund aus Mittelschulzeiten, der eine andere Oberschule besucht, steht ihm am Telefon mit Rat zur Seite. Als Minato von seinem Lehrer gebeten wird, seine ständig schlafende Sitznachbarin Nekozane gelegentlich zu ermahnen, ist er erst überfordert. Allerdings trifft er kurz darauf Nekozane alleine im Klassenzimmer und als er sie weckt, verhält sie sich komplett unerwartet: Nekozane umarmt Minato und nennt ihn bei einem ungewöhnlichen Namen. Zu diesem Zeitpunkt sieht Minato erstmals ihr Gesicht und spätestens nachdem er ihr kurz darauf zufällig außerhalb der Schule begegnet, ist er entschlossen sich mit ihr anzufreunden. Aber kann ihm das wirklich gelingen?

Schüchterner Oberschüler, schlafende Sitznachbarin

TonaNeko: Meine katzenhafte Mitschülerin ist die erste Manga-Reihe von Mangaka Akinoko und mit aktuell fünf Bänden noch nicht abgeschlossen. Als typische Romantik-Comedy- und Slice-of-Life-Geschichte, setzt TonaNeko: Meine katzenhafte Mitschülerin Band 1 auf eine vielleicht nicht vollkommen neue, aber dennoch eigenständige Ausgangslage. Protagonist Minato Seno ist sozial unsicher, schüchtern und zurückhaltend, weshalb er bisher keinen Anschluss in seiner Klasse an der Oberschule finden konnte. Bevor er jedoch vorgestellt wird, greift die Geschichte einen wichtigen Aspekt der Handlung auf: die immer schlafende Sitznachbarin von Minato. Selbst Ermahnungen des Lehrers ändern nichts daran, dass Nekozane im Unterricht schläft, weshalb Minato sich ein wenig um sie kümmern und sie wecken soll. Aber wie soll jemand wie er das schaffen? Zumal er noch nicht einmal ihr Gesicht gesehen hat. Hier inszeniert Mangaka Akinoko eine schicksalhafte Situation, in der Minato erstmals Nekozane richtig sieht und zugleich die offensichtliche Niedlichkeit der Protagonistin hervorgehoben wird. Natürlich mit Auswirkungen auf Minato.

Dass sich Minato recht schnell in Nekozane verliebt, auch wenn ihm selbst das nicht bewusst ist, dient als wichtiger Antrieb für seine Bemühungen, sich mit ihr anzufreunden. Dabei konzentriert sich TonaNeko Band 1 fast ausschließlich auf die beiden Hauptfiguren. Nebencharaktere werden nur wenige und nur in kleinen Rollen in die Ereignisse eingebunden. Lediglich Takada, Minatos Freund aus Mittelschulezeiten, erhält durch die Telefonate der beiden etwas mehr Profil. Dadurch ist er ein wichtiger Unterstützer für Minato. Der Fokus des Romantik-Comedy-Mangas liegt allerdings eindeutig auf Minato und Nekozane und dem Beginn ihres Kennenlernens. So treffen sich die beiden kurz nach der schicksalhaften Situation zufällig außerhalb der Schule, was endgültig Minatos Entschluss, sich mit ihr anzufreunden auslöst.

Anschließend werden Kapitel für Kapitel verschiedene Situationen im Alltag der beiden Hauptfiguren, in denen sie sich unterhalten, besser kennenlernen und langsam näherkommen, erzählt. Dabei ist es durchaus amüsant mitzuerleben, wie umständlich sich Minato anstellt oder wie katzenhaft sich Nekozane verhält. Natürlich dürfen angesichts einer solchen Protagonistin Katzen ebenfalls nicht fehlen und die niedlichen Tiere nehmen ebenfalls eine nicht unwichtige Rolle in der Geschichte ein. Angesichts des Auftakts der Reihe, ist es interessant, wie oft Minato und Nekozane bereits miteinander interagieren und wie offensichtlich die Zuneigung der beiden füreinander inszeniert wird. Ob hier bereits bei den beiden Hauptfiguren von Romantik gesprochen werden kann, ist irrelevant, dafür sorgt der Umgang der beiden miteinander für einige amüsante Situationen. Die lebhaften Mimiken tragen viel dazu bei und verleihen Minato und Nekozane zusätzliche Tiefe. Allgemein weiß TonaNeko Band 1 mit schicken Zeichnungen, die die leichtgängige und angenehme Stimmung des Mangas gut vermitteln, zu überzeugen. Damit weckt der Romantik-Comedy-Manga Interesse an den Fortsetzungen. Ein Bonuskapitel gewährt zudem einen interessanten Einblick in die Beziehung der beiden Hauptfiguren.

Fazit

TonaNeko: Meine katzenhafte Mitschülerin Band 1 ist grundsätzlich eine typische Romantik-Comedy-Manga-Reihe. Allerdings hat mich die Geschichte von Minato und Nekozane bereits früh mit der angenehmen Stimmung, dem lockeren Charme, den sympathischen Charakteren und dem leichtgängigen Humor gut unterhalten. Minato und Nekozane sind mir schnell ans Herz gewachsen. Die beiden Hauptfiguren tragen den Auftaktband fast alleine, was nicht nur viel Raum für die Entfaltung der Handlung inklusive der Beziehung der beiden ermöglicht, sondern Minato und Nekozane bereits mehr Tiefe verleiht als erwartet. Die schicken Zeichnungen, die besonders bei der lebhaften Mimik überzeugen, runden den kurzweiligen Romantik-Comedy-Lesespaß ab. Nach dem ersten Band freue ich mich bereits darauf zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht und was Minato und Nekozane noch zusammen erleben. Fans liebenswerter und entspannter Romantik-Comedy-Manga sollten TonaNeko Band 1 eine Chance geben.

Kurzfazit: Charmanter Romantik-Comedy-Auftakt-Manga, der eine kurzweilige Geschichte über das liebenswerte Protagonisten-Duo erzählt und mit leichtgängiger Stimmung, lockerem Humor und schönen Zeichnungen entspannten Genre-Lesespaß garantiert.

Vielen Dank an Panini für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von TonaNeko: Meine katzenhafte Mitschülerin – Band 1!

Details
Titel: TonaNeko: Meine katzenhafte Mitschülerin – Band 1
Originaltitel: Tonari no Neko to Koi Shirazu
Genre: Romantik, Comedy, Slice of Life
Verlag: Panini Manga
Mangaka: Akinoko
Seiten: 178
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-7416-4746-8
Verlagsseite: TonaNeko: Meine katzenhafte Mitschülerin – Band 1 bei Panini Manga
Erscheinungsdatum: 20. Januar 2026

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