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Nov 11 2016

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Rezension: Wish Upon the Pleiades – Vol. 3 (Blu-ray)

wish-upon-the-pleiades-vol-3-coverDie Magical-Girl-Serie Wish Upon the Pleiades geht in die dritte Runde und zeigt sich in den drei neuen Episoden gewohnt seicht, aber sympathisch.

Tief besorgt über das Verschwinden von Minato, vertraut sich Subaru auf Nachfrage ihrer Freundin Aoi an. Doch diese reagiert verletzt und abweisend, da Subaru so lange geschwiegen hat. Die Freundschaft der erst seit kurzem wiedervereinten Mädchen scheint gefährdet, was auch Einfluss auf den nächsten Einsatz, der die fünf Schülerinnen nah an die Sonne führt, hat. Zudem muss sich Nanako auf eine drei Monate lange Reise zum Äußeren Rand des Sonnensystems vorbereiten, um dort ein Fragment des Raumschiffantriebs aufzuspüren. Dabei denkt sie auch zurück an ihre Vergangenheit und das erste Treffen mit dem Pleiadianer, der zum Chef der magisch begabten Mädchen geworden ist. Zusätzlich steht auch noch das Schulfest kurz bevor und die zur Tarnung gegründete Cosplay AG muss sich genauso darauf vorbereiten wie Subaru mit ihrer Astronomie AG.

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Unveränderte Strukturen

Wish Upon the Pleiades Volume 3 folgt in drei neuen Episoden dem bereits bekannten Muster der Magical-Girl-Serie. Erneut begeben sich die fünf Freundinnen im Auftrag ihres außerirdischen Chefs auf die Suche nach den Fragmenten des Raumschiffantriebs. Dafür brechen sie wie schon zuvor ins All auf und müssen sich den Versuchen des mysteriösen rothaarigen Jungen stellen, der sich ebenfalls der Fragmente zu bemächtigen will. Die Geschichte bleibt gewohnt seicht und wirkliche Spannung kommt nur selten auf. Allerdings gelingt es der Serie erneut durch die sympathischen Figuren zu unterhalten.

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Statt auf große Action konzentriert sich Wish Upon the Pleiades eher auf die Hauptfiguren und ihre Beziehungen zueinander. So steht mit Nanako nach Subaru, Aoi, Hikaru und Itsuki die letzte der fünf Magical Girls im Mittelpunkt einer Episode. Neben Einblicken in ihr Familienleben und ihre Vergangenheit, werden dabei auch die erste Begegnung mit dem Pleiadianer sowie ihre Gefühlswelt und Gedanken näher beleuchtet. Dadurch gelingt es Nanako besser zu charakterisieren und ihr ein wenig mehr Tiefe zu verleihen, allerdings bleibt sie ähnlich wie die anderen Figuren weiterhin etwas oberflächlich. Das stört jedoch nicht, da die genauere Vorstellung gut gelungen ist und Nanako nahbarer und sympathischer erscheint.

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Beziehungsfokus

Neben Nanako rückt einmal mehr Subaru, als zentrale Hauptfigur, stärker in den Mittelpunkt der Ereignisse. Insbesondere ihre Freundschaft zu Aoi sowie ihre Beziehung zu Minako werden ausführlicher behandelt. Dabei wird bei beiden auch auf das bekannte Muster gesetzt. Rückblicke ermöglichen es die Art der Verbindung von Subaru zu Aoi beziehungsweise Minako besser zu verstehen. Gleichzeitig greift die Serie ein weiteres Mal, wenn auch nur leicht, die Thematik der unterschiedlichen Universen auf. Allgemein spielen Physik und Astronomie weiterhin eine wichtige Rolle und Dinge wie Lichtgeschwindigkeit oder die Entstehung eines Sterns werden aufgegriffen und auf verständliche Weise mit in die Geschichte eingeflochten. Hier zeigt die Serie auch eine ihrer großen Stärken, da die Faszination am Weltall hervorragend vermittelt wird, ohne dass zu viel trockene Theorie aufkommt.

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Das liegt auch an der wunderschönen Optik von Wish Upon the Pleiades, die besonders bei den Hintergründen im Weltall oder den faszinierenden Sternenhimmeln überzeugt. Besonders Episode neun brilliert hierbei, doch auch die anderen beiden Episoden können überzeugen und zeigen die Ereignisse rund um Subaru, Aoi, Nanko, Hikaru und Itsuki in farbenfroher Gestaltung. Gemeinsam mit der zwar nicht spannenden aber dennoch interessanten Geschichte, die kurz vor dem finalen vierten Volume noch einmal anzieht, schafft es Wish Upon the Pleiades durchaus für kurzweilige Unterhaltung zu sorgen, die gerade Genre-Fans gefallen könnte.

Fazit

Wish Upon the Pleiades ist sicherlich nicht die anspruchsvollste oder tiefgründigste Serie und wirkliche Spannung kommt eher selten auf. Das hat mich jedoch auch bei den Episoden sieben bis neun nicht gestört. Vielmehr liegt der Fokus der seichten Geschichte auf anderen Elementen. So sind etwa Physik und Astronomie erneut gekonnt in die Handlung eingeflochten, ohne dabei zu theoretisch und trocken zu wirken. Der Mittelpunkt der Serie sind aber die fünf Hauptfiguren und Minako. Dabei ist es wenig verwunderlich, dass nach Subaru, Aoi, Hikaru und Itsuki dieses Mal Nanako als zentraler Charakter einer Episode herhalten darf. Viel mehr ist das begrüßenswert, da sie dadurch besser vorgestellt wird und mir persönlich auch noch etwas mehr ans Herz gewachsen ist. Dass die Geschichte erst zum Ende von Volume drei etwas stärker anzieht, stört nicht, da bis zu diesem Punkt angenehm seichte, amüsante und auch romantische Unterhaltung geboten wird. Zugleich zeichnet sich der Weg zum Finale der Serie ab. Allerdings überrascht die sich aufzeigende Wendung kaum, da diese Entwicklung fast von Anfang an zu erwarten war. Trotzdem ist mein Interesse am Abschluss der Serie geweckt.

Kurzfazit: Wish Upon the Pleiades bleibt auch mit Volume 3 eher seicht, unterhält aber durch die sympathischen Figuren und schafft es zugleich das Interesse an der Geschichte aufrecht zu erhalten.

Vielen Dank an Anime House für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Wish Upon the Pleiades – Vol. 3!

Lesetipp: Rezension von Wish Upon the Pleiades – Vol. 2 (Blu-ray)
Lesetipp: Rezension von Wish Upon the Pleiades – Vol. 1 (Blu-ray)

Details
Titel: Wish Upon the Pleiades – Vol. 3
Genre: Magical Girl, Fantasy, Science-Fiction, Romantic Comedy
Regie: Shouji Saeki
Studio: Gainax
Produktionsjahr: 2015
Laufzeit: ca. 80 Minuten
Sprachen: Deutsch, Japanisch (DTS HD MA 2.0)
Untertitel: Deutsch
Herkunftsland: Japan
Altersfreigabe: ab 6
Erscheinungstermin: 28. Oktober 2016
Herstellerseite: Anime House

Bilder Copyright Gainax / Anime House

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