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Okt 03 2016

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Rezension: To Love Ru: Trouble – Vol. 6 (Blu-ray)

to-love-ru-trouble-vol-6-coverDas große Finale von To Love Ru: Trouble steht in Volume 6 an. Doch zuvor gilt es unter anderem das Kulturfestival zu organisieren und Lala von einer Krankheit zu heilen.

Der chaotische Alltag von Rito und der außerirdischen, mit ihm verlobten, Prinzessin Lala vom Planeten Deviluke geht weiter. In der Schule steht das Kulturfestival an und auch die eigenwillige Klasse von Rito muss sich darauf vorbereiten. Natürlich mit einer möglichst kreativen Idee, was zu viel Freude, aber auch Unstimmigkeiten mit Yui führt. Später hat Ken’ichi einen seltsamen Traum, in dem seine Klassenkameraden die verschiedensten Rollen einnehmen. Doch auch Lala hat ein Problem: Sie fängt sich eine außerirdische Erkältung ein. Schnell zeigen sich Symptome in Form von Änderungen in der Persönlichkeit der Prinzessin. Das größte Problem für Rito und die anderen ist jedoch das Raumschiff, das plötzlich über der Stadt auftaucht und keinem anderen gehört als Gid Lucione von Deviluke. Lalas Vater fordert von Rito das Versprechen ein und so soll sich der Schüler einem Wettkampf stellen, bei dem das Schicksal der Erde auf dem Spiel steht.

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Gewohnte Stärken

To Love Ru: Trouble Volume 6 zeigt von Anfang an die gewohnten Stärken der Serie. Der abgedrehte und oft auf positive Weise übertrieben Humor wird mit Erotik und Romantik garniert. Das gelingt bereits beim Kulturfestival in Episode 22 sehr gut. Durch die Pläne der Klasse werden so manche Möglichkeiten geboten, die sowohl für die gewohnte Fröhlichkeit als auch kleinere Konflikte, peinliche Momente und ein wenig nackte Haut sorgen. Doch auch Ken’ichis Traum mit seinen Freunden und Klassenkameraden in historischen oder fiktiven Rollen in Episode 23 oder Lalas Erkrankung in der Folge danach sorgen für das gewohnte Chaos und bringen zahlreiche Lacher mit sich.

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Es ist überaus amüsant Yami dabei zu beobachten wie sie unter anderem im Arbeitsamt versucht eine Arbeit als Auftragskillerin zu finden oder wenn Risa und Mio ihre recht eigenwillige Leidenschaft für das Begrapschen ihrer Klassenkameradinnen endlich einmal offen ausleben dürfen. Doch auch Lala zeigt sich wieder von ihrer ungewöhnlichen Seite. Schließlich wechselt sie durch eine Erkältung täglich ihre Persönlichkeit, was für Rito nicht nur schöne Momente und Erkenntnisse, sondern auch große Probleme mit sich bringt.

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Alte Bekannte

Wie schon bei Volume 5 dürfen wieder fast alle Figuren des starken Charakterensembles zeigen, was sie drauf haben. Sei es als Figur in Ken’ichis Traum oder auch erst im Finale, wenn die Zerstörung der Erde durch Lalas Vater droht. Egal ob Haruna, Yami, Yui, Risa, Mio, Ken’ichi, Mikan, Zastin, Saki, Ren/Run oder die Schulkrankenschwester Mikado, sie alle haben ihren Auftritt und auch lustigen Moment. Dass dabei mancher Charakter etwas kürzer kommt ist zwar bedauerlich, fällt aber nicht weiter ins Gewicht. Dafür dürfen die anderen Figuren ihre Eigenheiten und Stärken voll ausleben und es zeigt sich welch tiefes Band mittlerweile zwischen Rito, Lala und den anderen entstanden ist.

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Das trifft besonders auf das große Finale der ersten Staffel in den Episoden 25 und 26 zu. Rito muss sich endgültig Lalas Vater stellen, um zu beweisen, dass er würdig ist, sie zu heiraten. Obwohl er sich nicht sicher ist, da er Lala zwar mag, aber auch noch immer in Haruna verliebt ist, bleibt ihm keine Wahl. Verliert er, wird die Erde zerstört. Es ist etwas skurril, dass sich die Menschheit relativ schnell damit abfindet, dass alles von einem Teenager abhängt, aber Logik wird bei To Love Ru: Trouble nicht erwartet und wäre auch vollkommen fehl am Platz. Weit wichtiger ist der Unterhaltungswert, der auf gewohnte Weise gegeben ist.

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Gelungener Abschluss

Natürlich zieht die Serie zum Ende hin noch einmal alle Register und so gibt es neben Mädchen in sexy Tierkostümen, einiger nackter Haut und erotischer Träume auch wieder skurrile außerirdische Wesen, Tentakel und lebendigen Schleim zu sehen. Das alles wirkt zum Teil so abgedreht, dass man es unmöglich ernst nehmen kann und einfach schmunzeln, wenn nicht sogar lachen, muss. Dass die Serie trotzdem kurzzeitig etwas ernster wird und auch dramatische Szenen eine Rolle spielen ist angesichts der Ereignisse nachvollziehbar, zudem fügen sie sich gut in die Geschichte ein, ohne dieser die fröhliche Leichtigkeit der Serie zu nehmen. Es ist eben trotz aller Gefahren und Probleme schwierig eine Diskussion zwischen Lala und ihrem kindhaft wirkenden Vater wirklich ernst zu nehmen. Dennoch gelingt es eine gewisse Spannung zu erzeugen und kurzzeitig wenigstens etwas mit dem Ende und einer kleinen Doppelwendung zu überraschen.

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Technisch bleibt sich To Love Ru: Trouble zum Ende der ersten Staffel ebenfalls treu. Die nicht mehr ganz zeitgemäßen Animationen sorgen gemeinsam mit dem Zeichenstil für einen ganze eigenen Charme, der stark zum Wiedererkennungswert der Serie beiträgt. Das 1080p-Bild unterstützt die bunten Farben und bringt sie sehr gut zur Geltung, wodurch manche Szene noch besser wirkt. Dazu gesellen sich die guten, deutschen Synchronsprecher, deren Stimmen längst die Charaktere auszeichnen.

Fazit

To Love Ru: Trouble bleibt sich auch bei den letzten fünf Episoden der ersten Staffel treu. Der abgedrehte Humor wird mit allerlei Skurrilem und Chaotischem sowie einer guten Prise Erotik zu einem amüsanten Gesamtwerk vermischt. Dass die Geschichte zu keiner Zeit tiefgründig wird und auch die Charaktere trotz ihrer liebenswerten Eigenheiten und aller Sympathien, die man für sie aufbringt, nicht wirklich komplex ausfallen, stört nicht. Die lockere, fröhliche Art der Serie sorgt zwar für seichte, aber angenehme Unterhaltung, die Genre-Fans definitiv gefallen dürfte. Zudem kann das Finale überzeugen und trumpft noch einmal mit allen Stärken sowie Auftritten – egal wie klein diese auch sind – fast aller relevanten Figuren auf. Damit gelingt To Love Ru: Trouble ein wirklich guter Abschluss, der zugleich Lust auf mehr macht. Gut, dass mit Motto To Love Ru: Trouble Volume 1 am 30. September bereits der Auftakt von Staffel 2 bei FilmConfect erschienen ist.

Kurzfazit: Gewohnt abgedrehtes Finale, das mit allerlei Peinlichkeiten, Erotik, Chaos und Skurrilität für typischen Humor in bester To-Love-Ru-Manier sorgt.

Vielen Dank an FilmConfect für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von To Love Ru: Trouble – Vol. 6!

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Details
Titel: To Love Ru: Trouble – Vol. 6
Genre: Comedy, Ecchi
Regie: Takao Kato
Studio: Xebec
Produktionsjahr: 2008
Laufzeit: ca. 120 Minuten
Sprachen: Deutsch, Japanisch (DTS-HD Master 2.0)
Untertitel: Deutsch
Bonus: Poster
Herkunftsland: Japan
Altersfreigabe: ab 16
Erscheinungstermin: 29. Juli 2016
Herstellerseite: To Love Ru: Trouble bei FilmConfect
Spezialseite: To Love Ru: Trouble

Bilder Copyright Xebec / FilmConfect

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