«

»

Jun 24 2015

Beitrag drucken

Rezension: The Devil is a Part-Timer – Vol. 4

the-devil-is-a-part-timer-vol-4-coverDas letzten drei Folgen von The Devil is a Part-Timer warten Erwartungsgemäß noch einmal mit Action auf, lassen die Serie letztlich aber eher ruhig, humorvoll und etwas romantisch ausklingen.

Seit Dämonenkönig Satan aus Ente Isla in eine Parallelwelt fliehen musste, lebt er als Sadao Maoh in Tokyo und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Angestellter in einem Fast-Food-Laden. Seine kleine Wohnung teilt Sadao sich mit Ashiya und Urushihara. Nachdem er auch noch der legendären Heldin aus Ente Isla begegnet ist, haben die beiden einiges zusammen erlebt. In den Folgen elf bis dreizehn kommt es zum großen Showdown, außerdem wird die Hassfreundschaft von Sadao und Emi erneut auf die Probe gestellt.

Bedrohte Freunde

Bereits in den vorherigen Folgen wurde ein neuer Gegenspieler angedeutet. Dieser tritt nun offen zu Tage und schafft es die neue Nachbarin von Sadao auf seine Seite zu ziehen. Dabei wird auch Suzunos wahre Identität enthüllt. Schnell ist klar, dass der neue Feind es nicht nur auf Sadao, sondern auch auf Emi abgesehen hat. Zeichnet sich Episode elf noch weitgehend durch eher gemächlichen, amüsanten Alltag aus, geht es danach so richtig zur Sache. Die Action ist zum Ende der ersten Folge auf der vierten Disk bereits vorhanden und zieht in der darauffolgenden Episode deutlich an. Höhepunkt ist ganz klar Sadaos Kampf gegen den neuen Widersacher. Aber auch ein alter Feind regt sich noch einmal. Besonders Chihos, aber auch Emis Verwicklung in die Geschehnisse bringen Sadao dazu einzugreifen. Schön ist, dass trotz des höheren Action-Anteils und des irgendwie-Showdowns der Humor, der The Devil is a Part-Timer auszeichnet, nicht außer Acht gelassen wird. Genauso wie beim Kampf in den Folgen vier und fünf, gelingt es humorvolle Momente und Sprüche in die Action zu involvieren.

the-devil-is-a-part-timer-vol-4-02

Wer nun erwartet hätte, dass auch Episode dreizehn Actionreich zugeht, täuscht sich. Im Grunde ist die letzte Folge von The Devil is a Part-Timer noch einmal eine kleine Erholung und ein Übergang zum Ende. Alle wichtigen Figuren haben einen kurzen Auftritt, auch wenn sich die Handlung klar um Sadao und Emi dreht, obwohl sie nicht direkt der Auslöser für die neuen Probleme sind. Richtig abgeschlossen fühlt sich die Serie mit dieser Episode nicht an, auch wenn das Ende vollkommen in Ordnung geht. Fragen bleiben keine offen, aber dennoch der Wunsch Sadao, Emi, Chiho und die anderen noch ein Stück bei ihrem Leben in Tokyo zu begleiten. Gerade die Szene nach dem Abspann der dreizehnten Episode birgt doch einige Möglichkeiten für weitere Geschichten. Das ist aber kein wirklich negativer Kritikpunkt, sondern viel mehr ein Wunsch. Dass gerade diese Episode in Sachen Humor noch einmal etwas mehr bietet, dürfte klar sein. Allerdings schwingt auch ein wenig Wehmut mit, was auch die Träume zu Beginn der Folge, sowie die Gedanken mancher Charaktere, direkt mit einbringen.

Wie schon bei den Volumes zuvor erstrahlt das Bild mit schönen Farben in knackigen 1080p, während die Musik das Geschehen zwar passend untermalt, aber zu keiner Zeit wirklich in den Vordergrund tritt. An der deutschen Synchronisation kann ich auch weiterhin nichts aussetzen. Die Arbeit der Sprecher ist wirklich gut und die Stimmen passen zu den Figuren.

the-devil-is-a-part-timer-vol-4-01

Fazit

Der Abschluss von The Devil is a Part-Timer ist Erwartungsgemäß noch einmal etwas Action-reicher und auch mit ein wenig Wehmut versehen. Sogar Romantik oder zumindest die Gefühle der Protagonisten spielen noch einmal eine Rolle. Dabei kommt aber das wichtigste Aspekt der Serie, der Humor, nicht zu kurz und so gibt es wieder genügend Momente die für einen Lacher oder Schmunzler gut sind. An sich ist das Ende gelungen, auch wenn die Serie gerne noch ein paar Folgen mehr haben könnte. Wie bereits bei den vorherigen Volumes geschrieben, bleibt auch hier meine Meinung, dass Fans von Comedy-Animes unbedingt reinschauen sollten.

Lesetipp: Rezension von The Devil is a Part-Timer Vol. 1
Lesetipp: Rezension von The Devil is a Part-Timer Vol. 2
Lesetipp: Rezension von The Devil is a Part-Timer Vol. 3

Details
Titel: The Devil is a Part-Timer – Vol. 4
Genre: Comedy, Fantasy
Regie: Naoto Hosoda
Studio: White Fox
Produktionsjahr: 2013
Laufzeit: ca. 90 Minuten
Sprachen: Deutsch, Japanisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Herkunftsland: Japan
Altersfreigabe: ab 12
Verlag/Hersteller: Anime House

Bilder Copyright Anime House

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.thelostdungeon.de/2015/06/24/rezension-the-devil-is-a-part-timer-vol-4/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>